Was ist EFT?

EFT (Emotional Freedom Techniques)

EFT (Emotional Freedom Techniques), auch bekannt als EFT Klopfakupressur, ist eine wissenschaftlich untersuchte Methode aus der Energiepsychologie. Sie verbindet psychologische Ansätze mit energetischen Techniken: Während Sie sich innerlich einem belastenden Thema zuwenden, beklopfen Sie gleichzeitig bestimmte Akupressurpunkte am Körper.

Diese Punkte liegen auf den Meridianen, die aus der traditionellen chinesischen Medizin bekannt sind. Durch das sanfte Be klopfen in Kombination mit fokussierter Aufmerksamkeit wird die Lebensenergie harmonisiert und das Nervensystem beruhigt. So können Stress, Angst, Wut, Trauer oder andere belastende Gefühle oft schnell und nachhaltig reduziert werden. Studien zeigen, dass EFT messbar zur Senkung von Stresshormonen beitragen und Symptome von Angst, Trauma und anderen Belastungen deutlich lindern kann.[1][2][3]

EFT ist dabei zugleich sanft, gut verständlich und im Alltag einfach anwendbar – sowohl als Selbsthilfe Methode als auch im professionellen Setting.

Wie funktioniert EFT?

EFT nutzt die Technik der Klopfakupressur auf ausgewählten Meridianpunkten, zum Beispiel am Gesicht, am Oberkörper und an den Händen. Eine typische EFT-Anwendung verläuft in mehreren einfachen Schritten:

1.) Belastendes Thema wählen

Sie benennen das Thema, das Sie im Moment beschäftigt, zum Beispiel Stress im Beruf, eine akute Angst, körperliche Beschwerden oder eine belastende Erinnerung.

2.) Intensität einschätzen

Sie schätzen auf einer Skala (z. B. 0–10) ein, wie stark die Belastung im Moment ist. Das macht Veränderungen im Verlauf der Klopfrunden gut sichtbar.

3.) Klopfakupressur anwenden

Sie beklopfen mit den Fingerspitzen Schritt für Schritt definierte Akupressurpunkte, während Sie mit kurzen Sätzen bei Ihrem Thema bleiben. Dadurch werden beruhigende Signale an Gehirn und Nervensystem gesendet, Stressreaktionen fahren herunter, emotionale Blockaden lösen sich.

4.) Nachspüren und vertiefen

Anschliessend prüfen Sie erneut die Intensität des Gefühls. Oft ist bereits nach wenigen Minuten eine deutliche Entlastung spürbar. Weitere Klopfrunden können den Prozess vertiefen und neuen hilfreiche Sichtweisen unterstützen.

Die Kombination aus bewusster Auseinandersetzung mit dem Thema und der gleichzeitigen Stimulation der Akupressurpunkte macht EFT zu einem wirksamen Werkzeug, um festgefahrene Muster zu lösen und dem Körper zu signalisieren: „Ich bin jetzt sicher.

Für wen ist EFT geeignet?

EFT eignet sich grundsätzlich für alle Menschen, die ihre emotionale und körperliche Gesundheit stärken möchten, zum Beispiel bei:

· Stress im Alltag, beruflicher Überlastung oder Erschöpfung

· Ängsten, innerer Unruhe, Lampenfieber oder Prüfungsangst

· Trauer, Wut, Schuld- und Schamgefühlen

· psychosomatischen Beschwerden und chronischen Schmerzen

· Themen wie Selbstwert, Selbstliebe, Beziehungsdynamiken oder Erfolgsblockaden

· der Unterstützung bei Gewichtsproblemen und Essverhalten

· … oder wie Gary Craig, der Begünder von EFT, es einmal gesagt hat: “Try it on everything”

Darüber hinaus setzen viele Fachpersonen EFT als ergänzende Methode ein, unter anderem:

· Coaches und Coachinnen im Bereich Persönlichkeitsentwicklung, Business-Coaching und Sport

· Therapeutinnen und Therapeuten sowie Psychologinnen und Psychologen

· Ärztinnen und Ärzte sowie weitere Fachpersonen im Gesundheitswesen

· Beraterinnen und Berater, die Menschen in belastenden Lebensphasen begleiten

Bei schweren psychischen oder körperlichen Erkrankungen sollte EFT immer in Absprache mit ärztlichen oder psychotherapeutischen Fachpersonen eingesetzt werden und diese nicht ersetzen, sondern sinnvoll ergänzen.

Auf emofree.ch finden Sie sowohl Angebote für die eigene Selbsthilfe als auch professionelle EFT-Ausbildungen und Seminare für Fachpersonen.

Vorteile von EFT auf einen Blick

· Schnelle und nachhaltige Stressreduktion EFT wirkt direkt auf das Stresssystem und kann Anspannung, Angst und innere Unruhe oft in kurzer Zeit deutlich senken.

· Einfache Selbsthilfe – jederzeit und überall anwendbar Sie benötigen keine Geräte und können EFT nach kurzer Anleitung selbst anwenden – zu Hause, im Beruf, unterwegs.

· Ganzheitliche Wirkung auf Körper, Geist und Emotionen EFT verbindet körperliche Stimulation (Klopfakupressur) mit innerer Auseinandersetzung. So werden emotionale und körperliche Ebenen gleichzeitig angesprochen.

· Wissenschaftlich fundiert Zahlreiche Studien, systematische Reviews und Meta Analysen belegen die Wirksamkeit von EFT bei Stress, Angststörungen, traumatischen Belastungen und weiteren Themen.[1][2][3]

· Unterstützung von Heilungsprozessen EFT kann medizinische und psychotherapeutische Behandlungen sinnvoll begleiten, Heilungsprozesse unterstützen und Rückfallrisiken senken.

· Mehr Lebensqualität und Selbstwirksamkeit Wer EFT regelmässig anwendet, erlebt häufig mehr innere Ruhe, emotionale Freiheit und das Gefühl, schwierige Situationen aus eigener Kraft besser meistern zu können.

Geschichte von EFT

EFT wurde in den 1990er Jahren von Gary Craig entwickelt. Ausgehend von früheren Vorläufern der Klopfakupressur (unter anderem der Thought Field Therapy von Roger Callahan) wollte er eine Methode schaffen, die:

· leicht erlernbar ist,

· ohne komplizierte Diagnoseverfahren auskommt und

· als Selbsthilfe Werkzeug von möglichst vielen Menschen angewendet werden kann.

Er kombinierte dazu Elemente der Akupressur mit einfachen psychologischen Techniken. So entstand EFT (Emotional Freedom Techniques) als strukturierte Abfolge von Klopfpunkten und klaren Schritten, die Sie heute in Seminaren und Ausbildungen bequem erlernen können.

Seitdem hat sich EFT weltweit verbreitet und ist zu einem wichtigen Bestandteil der Energiepsychologie geworden. Die Methode wird in Coaching, Psychotherapie, Supervision, medizinischer Begleitung, Sportpsychologie und Business-Coaching eingesetzt.

Ab den 2000er Jahren begann die systematische wissenschaftliche Erforschung von EFT. Inzwischen liegen zahlreiche randomisiert kontrollierte Studien, Metaanalysen und Übersichtsarbeiten vor, die die Wirksamkeit von EFT bei Stress, Angststörungen, depressiven Symptomen, posttraumatischer Belastungsstörung und chronischen Schmerzen unterstützen.[1][2][3]

Das Schweizerische Zentrum für EFT und Energiepsychologie legt grossen Wert darauf, diese beiden Aspekte zu verbinden:

· eine tief wirksame, ganzheitliche Methode,

· und eine solide wissenschaftliche Basis, die Sicherheit und Vertrauen schafft.

Haftungsausschluss

EFT® ist eine in vielen Ländern (insbesondere USA und EU) eingetragene Wortmarke von Gary Craig. Zum Schutz unseres Ausbildungsangebotes und zwecks freier Anwendung von EFT durch unsere Kunden und Kundinnen in der Schweiz ist EFT® als CH-Wortmarke des „Schweizerisches Zentrum für EFT und Energiepsychologie“ eingetragen.

Unser EFT Kursangebot und dessen Inhalte geben nicht die Version des „Official EFT“ von Gary Craig wieder, sondern die persönliche Sicht, Haltung und Arbeitsweise des Anbieters „Schweizerisches Zentrum für EFT und Energiepsychologie“ in der erfolgreichen Anwendung der EFT-Klopfakupressurmethode.

Quellen

1] Academia Mental Health and Well-Being — Emotional Freedom Techniques in Mental Health Care (2025) — https://cdn2.psychologytoday.com/assets/2025-06/Salicru%2C%20S.%202025.%20Emotional%20Freedom%20T%20echniqüs%20%28EFT%29%20in%20MH.pdf

[2] Frontiers in Psychology — Commentary: Emotional Freedom Techniques for Treating Post-Traumatic Stress Disorder (2024) — https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fpsyg.2024.1308687/full

[3] National Library of Medicine (PMC) — Emotional Freedom Techniques for Anxiety Disorders (2025) — https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC12428011/